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Track by TrackSCORPIONS - "Face The Heat" (1993)

SCORPIONS - "Face The Heat" (1993)

Ungelesener Beitrag#1von AusDemWegIchBinArzt » 2. Apr 2017 13:40

Scorpions - "Face The Heat" (1993)

Für lange Zeit das letzte Scorpions-Studioalbum, mit welchem die Band sich aus dem Schatten von Schmalzballaden a´la "Wind of change" nochmal ernsthaft zu befreien versuchte. Mit mäßigem Erfolg: Sowohl der Grunge-Boom als auch das Mainstreampublikum machten der Band einen Strich durch die Rechnung und ließen "Face The Heat" zu einem im Verhältnis zu vorherigen Erfolgen links liegengelassenen Album werden.

Dabei ist die Scheibe die letzte wirklich harte Scorpions-Scheiblette vor einer langen Phase aus seichtem Schmuserock und peinlichen Experimenten. Sogar wieder um einiges rauer und härter als der Erfolgsvorgänger "Crazy World" (1990). Nur leider zündeten die auf einem zünftigen Energielevel dargebotenen "Face The Heat"-Songs in vielen Fällen nicht wirklich und waren trotz ihrer Kernigkeit und Aggressivität vom Songwriting her einfach nicht sonderlich packend.

Der Opener "Alien Nation" jedoch zählt zweifellos zu den größten und mächtigsten Scorpions-Hymnen aller Zeiten, zu den härtesten sowieso. Heavy Metal pur. Und nur dieser für lange Zeit letzte große Übersong der Scorps (eigentlich war es sogar bis zum heutigen Tage der letzte, wenn man genau ist) rechtfertigt schon alleine die Zugehörigkeit dieses Albums zur eigenen Plattensammlung.

Ansonsten: "Under the same sun" ist eine erfreulich kitschfreie Ballade, die sämtliche Schmalztopf-Ausrutscher vergessen läßt und insofern durchaus in der Tradition großer Scorpions-Balladen früherer Tage steht, auch wenn es natürlich kein zweites "In your park", "Holiday", "When the smoke is going down" oder "Still loving you" ist. Aber um Längen besser als "Wind of change" und ähnlicher Schrott allemal.

Auch wenn nicht jeder Song ein kompositorischer Volltreffer ist, wird das Album letztlich zu Unrecht übersehen. Ein paar feine Sachen sind schon noch drauf, hart ist die Scheibe auf jeden Fall und aus meiner Sicht ist es das letzte Album der Hannoveraner, welches es sich unterm Strich zu besitzen lohnt.



1. Alien Nation -5
2. No pain no gain -4
3. Someone to touch -3,5
4. Under the same sun -4
5. Unholy Alliance -3
6. Woman -4,5
7. Hate to be nice -4
8. Taxman Woman -3,5
9. Ship Of Fools -3
10. Nightmare Avenue -4
11. Lonely Nights -3
12. Destiny -2,5
13. Daddy´s Girl -2,5

Durchschnitt Album insgesamt: -3,5
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