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Metallica

Ungelesener Beitrag#1von AusDemWegIchBinArzt » 23. Feb 2016 20:35

Metallica

"Kill ´em all" (1983): -4
"Ride the lightning" (1984): -4,5
"Master of puppets" (1986): -5
"...and justice for all" (1988): -4,5
"Metallica" (1991): -5
"Load" (1996): -0,5
"Reload" (1997): -1
"St.Anger" (2003): -0,5
"Death magnetic" (2008): -3
"Hardwired...to self destruct" (2016): -3



Das rohe, wilde Debüt war noch teilweise hörbar durch die NWOBHM beeinflußt und eine herrliche Abrißbirne. Über "Ride the lightning" vefeinerten sie ihren Stil bis hin zum ersten Höhepunkt "Master of puppets". Dann kam das progressive "...and justice for all", fast genauso gut wie "Master of puppets". Eigentlich nur deswegen knapp schwächer, weil der dünne Sound gewöhnungsbedürftig war und die überlangen Songs an einigen Stellen eine Spur zu langatmig kamen. Dennoch eine tolle Scheibe.

"Metallica" war dann ein weiterer Höhepunkt; wieder reduzierter als "...and justice for all", auf den Punkt kommend und insgesamt groovebetonter und mehr auf wuchtige Mid-Tempo-Songs setzend. Eine klare Weiterentwicklung. Vom Songwriting her extrem ausgereift und insgesamt ein hervorragendes Heavy Metal-Album mit brilliantem Klang. Egal was irgendwelche Heulsusen behaupten, die lieber wieder die (zugegeben reizvolle) "Kill ´em all"-Keule gehabt hätten oder sich daran abarbeiten mußten, dass es - shocking! - mit "Nothing else matters" eine Ballade gab.

Die laschen, vom Metal befreiten, Pop-und Alternative-rockigen "Load" und "Reload" sowie das fürchterliche "St.Anger"-Experiment (eine unhörbare Zumutung!) waren dann dagegen einfach nur Müll und einer Band wie Metallica nicht würdig. Kaum zu glauben wie eine Band abstürzen kann, die wenige Jahre zuvor noch unantastbare Metal-Highlights abgeliefert hatte.

"Death magnetic" und "Hardwired...to self destruct", die bislang letzten Scheiben der Kalifornier, bedienen dann zwar endlich wieder die alte Metallica-Klasse und setzten sich grob betrachtet aus Elementen von "Masters of puppets", "...and justice for all" und "Metallica" zusammen.

Leider wirken diese Alben trotzdem nur wie kalkuliertes Malen nach Zahlen und sind insofern zwar in Ordnung, aber natürlich nicht so gut wie die offensichtlichen Inspirationsquellen. Reißbrett-Alben saturierter Musiker eben, um die alten Fans zufriedenzustellen. Aber an ihre frühere Songwriting-Klasse kommt die Band schon lange nicht mehr heran.
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